„Tulip“-Partnerprogramm für Schüler und Schülerinnen

Projektdaten und Vorgeschichte

Gambia hat eine Einwohnerzahl von 1,2 Millionen. Das Land ist arm, rund 50 % aller erwerbsfähigen Einwohner sind arbeitslos. Ebenfalls fast 50 % der Kinder können wegen fehlender Mittel nicht zur Schule gehen. Grund: Schulbesuch ist grundsätzlich kostenpflichtig. Das jährliche Schulgeld liegt etwa in der Höhe eines durchschnittlichen Monatsgehaltes. Bei den weiterführenden Schulen liegen die Kosten für Schulgeld, Materialien, Schuluniform, Prüfungsgeld usw. so hoch, dass sie für einen Grossteil der einfachen Leute nicht mehr zu bezahlen sind. Dabei ist die Motivation der meisten Kinder und Jugendlichen sehr gross, in die Schule zu gehen.

Der DWK beteiligt sich seit 1999 an einer Initiative verschiedener europäischer Hononorarkonsuln. Das von ihnen ins Leben gerufene "Tulip-Schulprogramm" hat es sich zur Aufgabe gemacht, chancenlosen Kindern und Jugendlichen in den Slums der Städte und inbesondere auch im ländlichen Raum Gambias die Mittel für einen geregelten Schulbesuch zur Verfügung zu stellen. Konkret heißt das: Bezahlung der Schulgebühren, Kauf der -in angelsächsisch geprägten Ländern- vorgeschriebenen Schuluniformen sowie Anschaffung aller Lernmaterialien. Dazu kommen in Einzelfällen Beihilfen für die Schulen.

Fortschritte in den Jahren 2005 / 2006 / 2007

Seit 2005 liegt die Zahl der im Rahmen des Tulip-Programms geförderten Jungen und Mädchen bei rund 1000. Die DWK-Förderungen erfolgten je nach Spendeneingang in wechselnder Höhe. Die Mittelverwendung unterlag, wie alle Tulip-Förderung einer strengen internen Kontrolle.